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MuPATh & sirene Operntheater 2011: VOGEL HERZOG IDIOT. Drei Mini-Monodramen für Rupert Bergmann

https://www.sirene.at/archiv/2011-vogel-herzog-idiot/ | https://www.theater-wien.at/de/archiv/saison2011-12/470/Vogel-Herzog-Idiot | https://youtu.be/q7HD5ohfe14?feature=shared
Eine Produktion des Theaters an der Wien in Kooperation mit MuPaTh
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00:00 Vogel Herzog Idiot

01:45 1. HEUTE ABEND BORIS GODUNOW von Kristine Tornquist und Karmella Tsepkolenko
02:37 1. Bild
07:05 2. Bild
11:05 3. Bild
14:46 4. Bild

20:52 2. BLAUBARTS von Zoltán András Bán und Samu Gryllus
20:56 Prolog
26:20 1. Bild
35:52 2. Bild

43:21 3. PAPAGENONO. EINE AUSFLUCHT von Franzobel und Johanna Doderer
44:16 1. Szene
48:55 2. Szene
51:21 3. Szene
52:13 Intermezzo
56:13 Papagenono
57:35 Finale

58:35 Applaus

Rupert Bergmann macht sich als Sänger auf die Reise durch die Wünsche eines Künstlers. Er erinnert sich der gewaltigen Töne des Boris Godunow und der sieben Türen des Herzog Blaubart und fragt sich, warum er als Papageno noch immer nicht die Menschen zum Lachen bringen durfte.

Heute Abend Boris Godunow (2008/2011) von Karmella Tsepkolenko (Musik) und Kristine Tornquist (Libretto)
In der Garderobe bereitet sich ein Opersänger auf seinen Auftritt in „Boris Godunow“ vor. Er singt sich ein, doch die Stimme will nicht so recht sitzen, er probiert sein Kostüm, doch es will nicht so recht passen, auch die Krone des Boris ist nicht aus echtem Gold, wie jene bei seinem einstigen Debut in dieser Partie. Er ignoriert die Ansagen aus dem Lautsprecher und probiert ein weiteres Kostüm, das des Intriganten Schuiski, auch dieses gefällt ihm nicht, die Schuhe sind ihm zu eng. Ein Intrigant ist nicht das richtige für ihn. So bleibt nur die Rolle des Narren übrig, aber schnell wird ihm klar, dass er sich weder vom Direktor noch vom Regisseur zum Narren machen lässt. Also lässt er das Theater Theater sein, geht nach Hause, schiebt sich ein Hühnchen in den Ofen und geniesst den schönen Abend ohne Boris.
Festival Donbas 2013: https://youtu.be/-yrS2DUOAcs

Blaubarts (2011) von Samu Gryllus (Musik) und Zoltán András Bán (Libretto)
“Blaubarts“ ist die Geschichte einer Geburt. Der Protagonist ist eine Art philosophisches Modell eines Embryos, der durch die Kammern der Geburt geht. Aus dem Nichts formt er sich selbst, seine Sprache, seinen Körper und seine Kultur. Inhaltlich und strukturell ist das Libretto eine neue Version des Mysterienspieles „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Balázs, das durch die Vertonung von Béla Bartók weltberühmt geworden ist. In „Blaubarts“ vereinigen sich aber beide Charaktere – Judith und Blaubart – monologisch-dialogisch in einer Person. Seine Gedanken und Aktionen werden von diesen beiden „innerlichen Teilen“ beeinflusst – dem männlichen und weiblichen, dem mütterlichen und väterlichen – sie formen eine dramaturgische Linie, die ähnlich zur originalen Geschichte ist. In einem Prolog und zweimal sieben kurzen Abschnitten durchlebt der Protagonist den Kampf um seine Entstehung, er öffnet Tür um Tür seines neuen Wesens, bis es endlich zur Geburt kommt.
Festival 13 der Freien Musiktheater Wien 2012: https://youtu.be/G2-KmeR8XiM

Papagenono. Eine Ausflucht (2011) von Johanna Doderer (Musik) und Franzobel (Text)
Papageno - ein echter Wiener - sitzt inmitten toter Vögel, er hat sie zu Tode gefüttert mit Zucker und Wein. Ihm ist zum Heulen zumute. Und auch sonst ist es schlecht für ihn gelaufen: seine Flöte ist zerbrochen, seine Frau Papagena hat ihn verlassen und er darf nicht mehr mit seinen Vögeln handeln, denn das hat die moderne Welt verboten. Doch er wäre nicht Papageno, wenn er sich nicht aus dieser misslichen Lage befreien könnte. Er erkennt, dass es ihm gut geht, wenn er allein und befreit durchs Leben schreitet. In drei kurzen Szenen und durchgängig im Wienerischen Dialekt erinnert „Papagenono“ an den Schikanederschen Text mit neuzeitlichen komödiantischen und kabarettistischen Elementen.
Papagenono bei Johanna Doderer: https://youtu.be/XWFbn-dfN2g

Bassbariton. Rupert Bergmann
Musikalische Leitung. Anna Sushon
Regie. Kristine Tornquist
Bühne. Roman Spiess
Kostüm. Markus Kuscher
Der Bär. Markus Kuscher
Licht. Franz Tscheck
Technische Leitung. Christoph Bauch
Technische Produktionsleitung. Veronika Leitl

Violine. Amora de Swardt
Klarinette. Barbara Hadwiger
Violoncello. Philipp Preimesberger
Klavier. Anton Ziegler
Schlagwerk. Franz Hofferer

Regieassistenz. Theresa Busch
Korrepetition. Anton Ziegler
Mitarbeit Licht. Johann Reither
Technische Betreuung. Peter Nagele
Ton. Klaus Gruber
Requisite. Michael Haas
Konsulent. Jury Everhartz
Programm. Karin Bohnert. Petra Aichinger
Produktionsleitung. Simone Kraft

Filmproduktion. Landsmann & Landsmann
Konzept und Idee. Rupert Bergmann und Jury Everhartz
Eine Produktion des Theaters an der Wien in Koproduktion mit MuPATh
Interviews: https://youtu.be/q7HD5ohfe14 | https://www.sirene.at/site/assets/files/1922/vhi_expose.pdf

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